Bildungsstreik Kaiserslautern

Krisenplenum

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. November 2009 um 12:19 Uhr Geschrieben von: AH Mittwoch, den 18. November 2009 um 12:04 Uhr

Liebe Studierende

Auf Grund des fehlenden Rückhalts der Studierenden wird um 13:30 im besetzten Hörsaal 46-210 ein Krisenplenum gehalten.

Zu dem besten Zeiten bestand die Besetzung des Hörsaals aus knapp 20 Leuten, nur 10 Leute wurden des öfteren gesehen. Die entspricht in keiner Weise dem Rückhalt, der in der Vollversammlung am Montag versprochen wurde. Auch bei dem Vortrag von Herr Dr Neuser am gestrigen Abend waren nur knappe 20 Leute anwesend. Unter diesen Umständen ist eine Besetzung des Hörsaales nicht zu halten.

Wenn eine Fortsetzung der Besetzung von der Studierendenschaft gewünscht wird, kommt und zeigt es auch!

PS: Auch nicht gesichtet wurde die Initiatorin des Aufrufs in der Vollversammlung.

 

 

Gelber Hörsaal besetzt - TU Kaiserslautern brennt

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. November 2009 um 23:36 Uhr Geschrieben von: AH Montag, den 16. November 2009 um 23:18 Uhr

Ja, ihr habt richtig gelesen, auch hier haben wir eine Besetzung. Der gelbe Hörsaal ist eingenommen und eine Gruppe hat sich auch schon bereit erklärt über Nacht die Stellung zu halten. Ihr seid alle herzlich eingeladen uns Gesellschaft zu  leisten.

Bringt Verpflegung, Schlafsäcke und was Ihr noch für nützlich erachtet mit. Wenn ihr noch in der Nacht kommt, klopft beim AStA oder ruft die Handynummer an der Tür an.

 

Forderungen

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. November 2009 um 17:10 Uhr Geschrieben von: Administrator Dienstag, den 10. November 2009 um 09:28 Uhr

Wir unterstützen die Forderungen des bundesweiten Bildungsstreiks 2009 und der streikenden Studierenden in Österreich. Hinsichtlich der Situation in Kaiserslautern fordern wir insbesondere:

Soziale Öffnung der Hochschule 

  • Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen durch den Ausbau von Studienplätzen
  • Erweiterung der Zugangswege zum Hochschulstudium neben der allg. Hochschulreife

Master für alle

  • Einführung nicht-konsekutiver Masterstudiengänge
  • Bachelor als einziges Zulassungskriterium zum Master

Demokratisierung

  • Ausbau der partnerschaftliche Gestaltung der Lehre (Aufbauend auf den Initiativen von Mathematik, Informatik, Maschinenbau/ Verfahrenstechnik und Elektro- und Informationstechnik)
  • Studentisches Veto in Fragen der Lehre
  • Mehr Transparenz in Hochschulgremien
  • 1/4 bzw. 1/3 Parität in allen Hochschulgremien
  • Hochschulrat abschaffen

finanzielle Unabhängigkeit im Studium

  • Bedarfsdeckendes und elternunabhängiges BAföG
  • Grundsätzliche Ablehnung von Studiengebühren in jeder Form (insbesondere auch Studienkonto)
  • kostenlose Sprachkurse und Studium Integrale

 Flexibilisierung des Studiums

  • Individuelle Schwerpunktsetzung
  • Flexiblere Studiendauer
  • Möglichkeit des Teilzeitstudiums

Anpassung der Vorlesungskapazitäten an den Bedarf

  • Mehr Lehrpersonal und Räume, kleinere Lehreinheiten
  • Kein Wettlauf um die schnellste Anmeldung
  • Keine Selektion in Abhängigkeit der Lehrkapazität

Prüfungsbedingungen verbesssern

  • Grundsätzlich mindestens 2 Wiederholungsprüfungen
  • Pluralität der Prüfungsformen nutzen (nicht nur schriftliche Prüfungen)
  • Bestätigung eines Arztes zur Prüfungsuntauglichkeit muss ausreichen -> keine Angabe der Krankheit

Bessere Förderung der Studierendenwerke durch das Land